Am 2. August 2026 tritt die EU-KI-Verordnung (AI Act) vollständig in Kraft. Nutzen Sie KI-Tools in Ihrem Unternehmen? Dann kommen neue Regeln rund um Transparenz, Dokumentation und Wissen in Ihrem Team auf Sie zu. Für die meisten KMU sind die Pflichten überschaubar. In diesem Artikel erfahren Sie, was sich ändert, was Sie schon jetzt tun können und wie Ihre Buchhaltungssoftware Sie dabei unterstützen kann.
Der AI Act ist die erste umfassende KI-Gesetzgebung der Welt. Das Ziel: KI-Systeme zuverlässig und sicher machen, ohne Innovation zu blockieren. Das Gesetz teilt KI-Systeme in vier Risikostufen ein:
| Risikostufe | Beispiel | Folge |
|---|---|---|
| Inakzeptabel | Soziales Kreditsystem | Verboten |
| Hohes Risiko | Medizinische Diagnose, Kreditscoring | Strenge Anforderungen an Dokumentation und Aufsicht |
| Begrenztes Risiko | Chatbots, KI-Assistenten | Sie müssen Nutzer informieren |
| Minimales Risiko | Spamfilter, Empfehlungen | Keine Pflichten |
Die meisten KMU nutzen KI-Tools mit begrenztem Risiko, etwa Chatbots, KI-Assistenten für Ihre Verwaltung oder automatisierte Analysen. Dafür gelten drei Pflichten:
Lassen Sie Nutzer wissen, dass sie mit einem KI-System kommunizieren. Erstellen Sie KI-Inhalte für Ihr Unternehmen? Dann machen Sie deutlich, dass sie von KI erstellt wurden.
Halten Sie fest, welche KI-Systeme Sie nutzen, wofür Sie sie einsetzen und welche Maßnahmen Sie ergreifen, um Risiken zu begrenzen.
Mitarbeiter, die mit KI arbeiten, müssen über ausreichendes Wissen verfügen, um sie verantwortungsvoll zu nutzen. Das muss keine formale Ausbildung sein. Eine interne Anleitung oder eine kurze Schulung reicht aus.
Erstellen Sie eine Liste aller KI-Tools, die Ihr Unternehmen nutzt:
Ordnen Sie jedes Tool der richtigen Risikokategorie zu. Für die meisten geschäftlichen Anwendungen (Verwaltung, Kundenservice, Analysen) gilt: begrenztes Risiko.
Dokumentieren Sie pro KI-Tool:
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter wissen:
Ein professionell eingerichteter KI-Connector mit Ihrer Buchhaltungssoftware nimmt Ihnen bereits einen Teil der Pflichten ab. Sind Sie neugierig, wie ein solcher Connector Ihre Daten schützt? Lesen Sie unseren Artikel über die Sicherheit von Buchhaltungsdaten bei KI-Connectoren.
| Anforderung | Wie ein guter Connector dies löst |
|---|---|
| Transparenz | Jede Änderung erfordert eine Bestätigung, bevor sie durchgeführt wird |
| Festhalten von Aktionen | Alle Anfragen und Aktionen landen automatisch in einem Audit-Log |
| Sicherheit | Gesicherte Anmeldeprozedur, Verschlüsselung und ISO-27001-Zertifizierung |
| Kontrolle | Sie behalten immer die Regie über das, was geschieht |
Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen, die ihren KI-Connector gut einrichten, bereits den Großteil der Pflichten erfüllen, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
Die Bußgelder sind erheblich:
Für KMU gelten niedrigere Höchstgrenzen, doch das Signal ist eindeutig: Nehmen Sie die Regeln ernst.
| Datum | Was tritt in Kraft? |
|---|---|
| 2. Februar 2025 | Verbot inakzeptabler KI-Praktiken |
| 2. August 2025 | Regeln für KI mit allgemeinem Zweck (GPT-4, Claude usw.) |
| 2. August 2026 | Vollständiges Gesetz in Kraft, einschließlich Hochrisikosystemen |
| 2. August 2027 | Zusätzliche Regeln für bestimmte Branchen |
Die EU-KI-Verordnung erfordert Vorbereitung, doch für die meisten KMU sind die Schritte überschaubar: Transparenz, Dokumentation und Grundwissen in Ihrem Team. Beginnen Sie jetzt mit der Erfassung, dann sind Sie rechtzeitig fertig.
Möchten Sie direkt mit einem KI-Connector loslegen, der Compliance-sicher ist? Sehen Sie sich unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung an, um in fünf Minuten zu starten.
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